Rundschau Gaildorf | SWP | 27.01.2016

Kurze, knackige Skisaison in Gschwend

Ein Skilift-Betreiber ist gnadenlos vom Wetter abhängig. Und wenn die weiße Pracht vom Himmel fällt, gilt es, schnell zu handeln.

Flutlichtskifahren in Gschwend

Foto: Pfister
Viele Berufstätige wedelten bei Flutlicht den Gemeindeberg hinunter.

In Gschwend sorgten in der vergangenen Woche rund 60 ehrenamtliche Aktive der Turn- und Sportfreunde (TSF) für ungetrübtes Ski-Vergnügen. Siegfried Reinert hatte sich als organisatorischer Leiter zur Verfügung gestellt, tatkräftig unterstützt von Heinz Förstner, Dieter Fritz und Ulrich Ziegler. Je Schicht müssen mindestens sechs Helfer vor Ort sein, um einen reibungslosen Liftbetrieb gewährleisten zu können.

Am Sonntag war Saisoneröffnung und der Andrang an Ski- und Snowboardfahrer überwältigend. Aus einem weitem Umkreis kamen die Wintersportler, wie die Autokennzeichen auf den proppenvollen Parkplätzen am Gschwender Gemeindeberg zeigten. Kein Wunder, dass am frühen Sonntagabend die Liftwürste und Mohrenkopfwecken ausverkauft waren. Bis zum Freitag war der Lift täglich von 14 bis 20 Uhr in Betrieb. Das Fahren bei Flutlicht hat seinen ganz eigenen Reiz und ist für berufstätige Wintersportler eine tolle Möglichkeit, nach Feierabend noch ein paarmal ins Tal zu wedeln.

Ein besonderes Highlight am Tag war der Ski- und Snowboardkurs am Donnerstag. Trainer des Skiclubs Großdeinbach waren eigens nach Gschwend gekommen und unterrichteten rund 50 Kinder und Erwachsene auf den Pisten. Auch der Freitagabend war nochmals gut besucht, der angesagte Wetterumschwung und der schulfreie Samstag brachten nochmals Jung und Alt auf die Piste.

"Bleibt zu hoffen, dass der Winter nochmals zurückkehrt", schreiben die Helfer der TSF Gschwend und versprechen, auch bei großem Ansturm bereitzustehen. 

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