Die erfreuliche Bilanz bei den Gaumeisterschaften im Gerätturnen in Lorch:

1 x Gold, 1 x Silber, vier Qualifikationen in den Meisterschaftswettkämpfen und ein gelungenes Wettkampfdebüt im Kürvierkampf.

 

Marie Kühnle als „Goldmarie“

In der E-Jugend Jahrgang 2009 starteten Timea Heszler, Marie Kühnle, Alexa und Cora Kugler. Die Mädchen begannen am Balken und zeigten saubere Übungen. Leider stürzte Marie und musste diesen Punktabzug in Kauf nehmen. An den darauf folgenden Geräten Boden und Sprung zeigten alle saubere Übungen.  Am Reck konnte sich Marie mit einer fast fehlerfreien Übung die Tageshöchstwertung von 14,55 Punkten erturnen und sicherte sich somit mit fast zwei Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte, souverän Platz 1. Cora Kugler erturnte sich Platz 6 und ihre Zwillingsschwester Alexa Platz 11. Für Timea, die erst seit Herbst 2016 turnt, war es der erste Wettkampf. Sie konnte an allen Geräten solide Leistungen zeigen und sich über den 17. Platz freuen.

Im älteren Jahrgang der E-Jugend Jahrgang 2008 gingen Cora Munz und Jule Grau an den Start. Die Beiden zeigten ordentliche Übungen. Cora stürzte leider auch am Schwebebalken, sodass ihr hier wichtige Punkte verloren gingen. Cora konnte sich Platz 19 erturnen. Jule Grau, die einige Zeit verletzungsbedingt nicht trainieren konnte, kam am Ende auf Platz 28.

Nelly Wolpert, Milla Widmaier, Leni Braun und Rebekka Schober gingen in der D-Jugend an den Start. Nelly konnte an allen Geräten ihre Leistung abrufen und platzierte sich auf einem guten 19. Rang. Für die anderen lief es leider nicht so erfolgreich. Es folgten Stürze am Balken und vergessene Elemente in den Übungen. Milla belegte Platz 31, Rebekka Platz 32 und Leni Platz 40. Den deutlichen Unterschied zu den vorderen Plätzen machte hier vor allem die Tatsache aus, dass viele Mädchen schon deutlich schwierigere Übungen turnten, aber auch an der Ausführung ist sicherlich noch zu arbeiten.

 

Alena und Annika Welz belegen im Kürvierkampf LK2 gemeinsam den 5. Platz

In einem überraschend starken Teilnehmerfeld von 37 Turnerinnen gingen Alena und Annika Welz in ihren ersten  Küreinzelwettbewerb. Seit Ostern 2016 trainieren die Zwillingsschwestern zusätzlich zum Training in Gschwend in Lorch in der dortigen Ligamannschaft mit und hatten bereits mit ihrem Zweitstartrecht für Lorch dort verschiedene Einsätze in der Kreisliga. Sowohl Annika als auch Alena wagten in diesem Wettkampf neue Elemente, wie den Tsukahara am Sprung und den Salto rückwärts auf dem Schwebebalken. Wenn auch beide einen Sturz am Balken verzeichnen mussten, so zeigten sie doch, dass sie in dieser Konkurrenz ganz vorne mitmischen können! Mit nur 0,7 Punkten Rückstand auf die Drittplatzierte Sarah Mohr aus Schorndorf, schafften Alena und Annika eine gemeinsame Punktlandung und erturnten sich mit 48,1 Punkten einen hervorragenden fünften Platz. Mit diesem Ergebnis konnten die Trainier aus Gschwend und Lorch und auch die beiden Mädchen mehr als zufrieden sein, sind doch die Mädchen auf den Plätzen 1-3 schon länger sehr erfolgreich im Turnen bis auf Bundesebene aktiv.

 

Vier Tickets zur Landesqualifikation erturnt

Am Sonntag gingen die Mädchen der C-Jugend und der offenen Klasse im Meisterschaftswettkampf an den Start. Aufgrund der guten Leistungen des vorausgegangen Jahres, entschieden sich Trainier und Turnerinnen, diesmal nicht im Rahmenwettkampf, sondern im Meisterschaftswettkampf anzutreten, mit der Möglichkeit, sich bei einer Platzierung unter den ersten sechs Turnerinnen weiter zu qualifizieren. Obwohl Sophie Hauser (Offene Klasse, Jahrgang 2002) und auch Hanna Kleemayer (C13, Jahrgang 2004) während des Wettkampfs mit Verletzungen und Schmerzen zu kämpfen hatten, erreichten alle vier Starterinnen eine Qualifikation. Leena Priebe (C12, Jahrgang 2005) konnte vor allem mit einer sauberen Boden- und Barrenübung überzeugen und erturnte sich einen starken fünften Platz. Für die Überraschung des Tages sorgte Laura Wrobel (C13), die – obwohl sie teilweise leichtere Übungen als die Konkurrenz turnte – sich die Silbermedaille sichern konnte. Hanna Kleemayer platzierte sich auf Rang vier und Sophie Hauser auf Rang 5, unter den gegebenen Umständen ebenfalls beachtliche Leistungen. 

Nun bleiben den Mädchen knapp drei Monate Zeit, weiter an den Elementen und Übungen zu feilen, ehe sie sich in der Landesqualifikation der Konkurrenz aus weiteren Turngauen stellen werden.

Am 1. Advent fand wie jedes Jahr der Kindernachmittag der Abteilung Turnen unter dem Motto „Träume“ statt. In der gut besuchten und liebevoll mit Stofftieren, Kuscheldecken, Kissen und Bettchen dekorierten Halle, konnten die Kinder ihre Träume in turnerischer Manier zum Besten geben und dabei den Eltern, Großeltern und Geschwistern zeigen, was sie im letzten Turnjahr in den Übungsstunden erlernt hatten.

Nach einer Begrüßung durch den Abteilungsleiter Turnen, Felix Mangold und Diana Weiser (1. Vorstand), nahm Bürgermeister Christoph Hald die Gelegenheit wahr, einige Grußworte an die Kinder, Übungsleiter und Zuschauer zu richten.

Los ging das Programm dann mit einem Auftritt der Eltern-Kind-Gruppe. Als kleine „Nachtwandler“ waren sie unterwegs. Zunächst hatten sie es sich mitten in der Halle mit Kuscheldecken auf Matten gemütlich gemacht. Einmal aufgeweckt, bewegten sie sich mit Spaß durch die fantasievoll und abwechslungsreich aufgebaute Bewegungslandschaft, mit Balancierbänken, Rutschen, Hindernissen und Krabbeltunneln. 

Die Turnerinnen der Wettkampfgruppe zeigten in ihrem ersten Auftritt „Mannequindreams”, inspiriert von der „Mannequin Challenge“ -  bei der echte Personen wie Schaufensterpuppen in starren Positionen verharren, während sie durch eine weitere Person mit einem Smartphone gefilmt werden -  diese Challenge live:  zunächst verharrten sie, quasi wie im Schlaf in Positionen. Durch einen schrillen Wecker aufgeweckt,  zeigten sie ein dynamisches Programm am Sprung und Stufenbarren.

Dass das Übungsangebot im Freizeitturnen über das klassische Gerätturnen hinausgeht, demonstrierten die Mädchen und Jungen der Freizeitgruppe mit ihrem Auftritt „die Traumtänzer und Traumtänzerinnen spielen Ball“.

Ihren „Turntraum“ inszenierten die Turnzwerge. Nachdem diese schlaftrunken aus ihren Schlafsäcken gekrabbelt waren, präsentierten sie ihr turnerisches Können am Boden, dem Minitrampolin und mit Sprüngen vom Sprungbrett auf den Mattenberg. Als Abschluss dieser gelungenen Darbietung, wurden alle Mädchen mit dem Siegerplatz auf dem Podest belohnt!

Nach der Pause und der Ehrungen der Übungsleiter, denen im Namen des Vereins durch die Abteilungsleitung Turnen für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt wurde,  ging es weiter mit dem zweiten Auftritt der Wettkampfgruppe. Bei diesem Auftritt mit dem Namen „mit traumwandlerischer Sicherheit auf und über dem Zitterbalken“,  dem Angstgerät vieler Turnerinnen, zeigten die Mädchen, dass sie hier im letzten Jahr große Fortschritte erzielen konnten

Die Kinder des Vorschulturnens präsentierten ihr turnerisches Geschick zu der Musik „Wir Kinder haben Träume“. Mit beherzten Sprüngen ins Minitrampolin auf den Kasten und mutig über den Schwebebalken balancierend, zeigten die Vorschüler schon wichtige turnerische Grundfertigkeiten und wurden dafür mit großem Applaus belohnt.

Auch der zweite Auftritt der Freizeitgruppe „ Die Traumtänzer und Traumtänzerinnen hüpfen und fliegen über das Minitramp", gewährte einen guten Einblick, was in einer Stunde Freizeitturnen geübt werden kann und wieviel Spaß die Mädchen und Jungen dabei haben.

Der letzte Auftritt des Tages wurde von den Mädchen der Wettkampfgruppe gestaltet. Unter dem Titel „Castingträume“, griffen die Mädchen den Wunschtraum vieler  Jugendlicher auf, einmal an einer Castingshow teilzunehmen und das eigene Talent und Können vor einem großen Publikum unter Beweis zu stellen. Dazu kreierten sie ein eigenes kurzes Showprogramm:  eine Mischung aus „Let’s Dance“ und „das Supertalent“.

Gemischte Bilanz für Turnerinnen der TSF Gschwend bei den Gaumannschaftsmeisterschaften in Schmiden

Zu den Gaumannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen des Turngaus Rems-Murr vom 15.-16. Oktober in Schmiden, reisten 4 Mannschaften der TSF Gschwend an.

Den Anfang machten mit den F-Jugendturnerinnen die Kleinsten. Bei den F-Jugendturnerinnen (Jahrgang 2009) durften pro Mannschaft je vier Mädchen antreten, das Mannschaftsergebnis wurde aus den jeweils zwei besten Wertungen pro Gerät gebildet. Cora und Alexa Kugler und Marie Kühnle bildeten für die TSF Gschwend das Team und traten gegen 5 weitere Mannschaften an. Von den Gaueinzelmeisterschaften, dem ersten Wettkampf, den die Mädchen auf Gauebene absolviert hatten, wusste man bereits, dass man auf starke Konkurrenz treffen würde, zumal bei der F-Jugend der Wettbewerb nicht wie in den anderen Jugenden üblich, in A- und B-Liga unterteilt ist. Dementsprechend war das Ziel, Wettkampferfahrung zu sammeln und Spaß dabei zu haben. Unbeeindruckt von der Wettkampfkulisse und den vielen Zuschauern, gingen die drei Mädchen sehr konzentriert und motiviert an die Geräte und präsentierten saubere Übungen. Die Strategie, lieber einfachere aber dafür technisch sauber geturnte Übungen auszuwählen, machte sich in jedem Fall bezahlt und alle drei Mädchen konnten mit ihren dargebrachten Leistungen für die Mannschaft sehr zufrieden sein. Bei der Siegerehrung war die Überraschung groß, als die Gschwender Turnerinnen zusammen mit der zweiten Mannschaft des TSV Schmiden, auf dem dritten Platz landete und sich so eine Medaille sichern konnte. Im Vergleich zu den Ergebnissen in den Gaueinzelmeisterschaften im Januar dieses Jahres, konnten sich alle drei Mädchen sowohl in den Punktwerten als auch im Ranking deutlich steigern.

In der E-Jugend (Jahrgang 07 und 08) schickten die TSF Gschwend zwei  Mannschaften mit insgesamt 7 Turnerinnen ins Rennen. Mit zwölf Mannschaften und insgesamt 50 Turnerinnen, war dieser Wettkampf deutlich stärker besetzt als der F-Jugend-Durchgang. Hier platzierte sich Gschwend I (Mia Brock, Cora Munz, Milla Widmaier und Nelly Wolpert) auf Platz 11 und Gschwend II (Jule Grau, Leni Braun und Rebekka Schober) auf Platz 12. Den deutlichen Unterschied zu den vorderen Plätzen machte hier vor allem die Tatsache aus, dass viele Mädchen schon deutlich schwierigere Übungen turnten, aber auch an der Ausführung ist sicherlich noch zu arbeiten.

Die TSF-Mädchen der offenen Klasse (2004 und älter) waren mit dem Ziel angereist, sich in der A-Liga zu halten. In diesem Jahr musste die Mannschaft auf drei Leistungsträgerinnen der letztjährigen Mannschaft, die es auf einen beachtlichen 8. Platz bei den Landesmeisterschaften gebracht hatte, verzichten. Alena und Annika Welz wurde ein Zweitstartrecht für die Ligamannschaft der TSV Lorch erteilt und Abiturientin Céline Moll war ebenfalls verhindert. Glücklicherweise, konnte man die Mannschaft mit jungen Turnerinnen der C-Jugend auffüllen, im Vergleich zu den anderen Vereinen ging damit eine relativ junge und wettkampfunerfahrene Mannschaft an den Start. In der Mannschaftswertung reichte es am Ende auf Platz 5 von 6 Mannschaften, womit der Klassenerhalt gesichert war.  Der Blick in die Einzelwertung zeigte aber erfreulicherweise, dass Sophie Hauser im Jahrgang 2002 an erster Stelle, Laura Wrobel im Jahrgang 2004 an zweiter, Hanna Kleemayer im selben Jahrgang an dritter Stelle stand. 

An die Geräte, fertig los! Im Rahmen der Gschwender Sporttage stellten bei den Vereinsmeisterschaften der Abteilung Turnen 54 Kinder und Jugendliche ihr Können unter Beweis.

Obwohl am ersten Juliwochenende in Gschwend mit zahlreichen Veranstaltungen viel geboten war, konnte die Turnabteilung der TSF Gschwend am Sonntag, den 3. Juli 54 aktive große und kleine TurnerInnen und zahlreiche Gäste in der Mehrzweckhalle begrüßen.

Den Anfang machten die Jüngsten. Die Kinder der Gruppe Vorschulturnen und Freizeitsport Mädchen und Jungen, Klasse 1 – 3 absolvierten einen Vielseitigkeits-Wettbewerb. Hierfür hatten die Übungsleiterinnen der Gruppe Vorschulturnen einen eigenen Wettbewerb zusammengestellt, bestehend aus den Fertigkeitsprüfungen Wendesprint, Zweibeinhüpfen, Weitwurf, Gewandtheitslauf und Zielwurf. Die Mädchen und Jungen der Freizeitsportgruppen übten einige Wochen sechs festgelegte Disziplinen aus dem STB Kindercup und Kindercup Mehrkämpfe wie Gewandtheitslauf, Balancieren,  Rumpfkraft, Wendesprint, Weitsprung und Ballzielwurf. Bei allen Übungen konnte als Höchstnote 10 Punkte erreicht werden. Bei der Punktvergabe wurden die korrekte Ausführung und die benötigte Zeit berücksichtigt. Die Auswertung erfolgte jahrgangsweise, so dass das Erreichen der Gold- Silber oder Bronze-Gruppe für jede Altersstufe möglich war. Sehr erfolgreich platzierten sich alle Kinder in der Silbergruppe. Am Ende erhielten alle Kinder eine Urkunde und TURNI-Medaille sowie ein kleines Geschenk. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Ergebnisse Vorschulturnen:

Lia Frick 21P., Katharina Schober 22P., Lea Heunisch 23P., Leonie Wahl 25P., Meggy Glogner 26P., Til Hohler 26P., Ben Grau 28P., Hanna Maihöfer 29P., Pauline Kaupp 29P., Leon Brock 30P., Greta Semeth 30P., Felix Joos 32P., Anna Frick 32P., Lina Starijacki 36P.

Ergebnisse Spiel und Spaß (Freizeitsportgruppen Jungen und Mädchen):

Rahel Baumann 24P., Kim Mühlhäuser 27P., Benita Baum 31P., Isabell Frankhauser 32P., Felix Schober 35P., Max Schober 42P., Hanna Kosel 43P., Moritz Schober 44P., Alexandra Gredjuc 47P., Tobias Schober 49P.

Parallel zu den Freizeitturnen, gingen die jüngsten Gerätturnerinnen, die  „Turnzwerge“ (Jahrgang 2009 – 2007) und die Gruppe „Einstieg ins Gerätturnen“  (Mädchen 3.-5.Klasse) an den Start. Hier absolvierten die Turnzwerge  einen klassischen Turn-Gerätevierkampf. Je nach Können, zeigten die Mädchen an den Geräten Sprung, Reck, Balken und Boden Pflichtübungen der Schwierigkeitsstufen P2 bis P5. Auch wenn die Aufregung, beispielsweise am Balken, manch Turnerin zu schaffen machte, konnten ansprechende Übungen vorgetragen werden, die teilweise mit mehr als 12 Punkten belohnt wurden. Derartige Spitzenleistungen erzielten hier Nelly Wolpert (12,7) und Cora Kugler (12,75) am Sprung, Marie Kühnle am Reck (12,8), Rebecca Schober am Balken (12,6) und Nelly Wolpert (12,4) und Marie Kühnle (12,7) am Boden. Mit Spannung wurde bei der Siegerehrung das Endergebnis im Geräte-Vierkampf erwartet. Die jüngste und kleinste Teilnehmerin machte am Ende das Rennen und konnte strahlend die Goldmedaille entgegennehmen.

Ergebnisse Turnzwerge:

  1. Marie Kühnle 48,60 Punkte
  2. Nelly Wolpert 47,85 Punkte
  3. Rebecca Schober 47,00 Punkte
  4. Cora Kugler 45,70 Punkte
  5. Cora Munz 45,65 Punkte
  6. Mia Brock 45,45 Punkte
  7. Milla Widmaier 45,45 Punkte
  8. Leni Braun 44,40 Punkte
  9. Jule Grau 42,35 Punkte
  10. Alexa Kugler 42,00 Punkte

Einen Gerätedreikampf trug die Gruppe „Einstieg ins Gerätturnen“ aus. Neben den Gerätturndisziplinen Sprung (P3 bis P5) und Boden (P3), wurde hier noch eine Wertung im Ropeskipping ermittelt. Als deutliche Siegerin ging Hanna Klein aus dem vereinsinternen Wettbewerb hervor.

Ergebnisse „Einstieg ins Gerätturnen“:

  1. Hanna Klein 41,1 Punkte
  2. Lisa Maierhöfer 37,95 Punkte
  3. Antonia Fritz 37,90 Punkte
  4. Lea Mühlhäuser 37,20 Punkte
  5. Alanta Wojtko 35,40 Punkte

 

Wettkampfpremiere „4 in Motion“ – Absolvieren eines Turnparcours auf Zeit

Als Abschluss des Wettkampfes wurde noch eine ganz neue Wettkampfform gezeigt. Der Wettkampf „4 in Motion“, ist ein neues Wettkampfformat, welches am bevorstehenden Landesturnfest Ende Juli in Ulm erstmalig „offiziell“ geturnt werden wird. Bei „4 in Motion“ geht es darum, dass ein Team, bestehend aus 2-4 Turnerinnen einen Geräteparcours auf Zeit absolviert. An den vier verschiedenen Geräten (Boden, Balken, Parallelbarren und Sprung) müssen pro Team aus einem bestehenden Elementekatalog eine definierte Anzahl an Turnelementen gezeigt werden. Zwischen den einzelnen Geräten erfolgt ähnlich wie bei einem Staffellauf ein Wechsel. Wer am Ende den Parcours in der schnellsten Zeit absolviert hat, geht als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Freilich darf dabei nicht „geschlampert“ werden! Schlechte Ausführung oder das Weglassen von Elementen führt zu Zeitstrafen, besonders gute Ausführung hingegen ergibt einen Zeitbonus. Bereits im Training hatten die Mädchen ihre Teamzusammenstellung gebildet, sich kreative Teamnamen gegeben, Elemente ausgewählt, den Ablauf geprobt, Zeit gestoppt und eifrig optimiert. Insgesamt 6 Teams (3 aus der Wettkampfgruppe und 3 aus der Freizeitgerätturngruppe) gingen hier an den Start.

Ergebnisse 4-in Motion:

  1.     "Flip-Flop-Flitzer" mit Hanna Kleemayer und Alena Welz
  2.     "Nikies" mit Sophie Hauser, Lea Waibel und Laura Wrobel
  3.     "Die zwei aus dem Hühnerstall" mit Florine Waibel und Annika Welz
  4.     "No names" mit Juli Arnold, Lara Klenk und Tessa Weiser
  5.     "The Blackies" mit Celina Assenheimer und Lara Dussling
  6.     "JaLe" mit Jasmin Weber und Lea Waibel

 

Mitmachangebote

Im Anschluss an die Wettkämpfte konnten sich noch alle Kinder und auch Erwachsenen an verschiedenen Mitmachangeboten, wie einer Spielstraße / Parcours rund um das Thema „Balancieren“, mit einfachen oder gewagten akrobatischen Sprüngen auf dem Riesentrampolin und an der Tumplingbodenbahn ausprobieren. Dies wurde mit viel Spaß und Eifer genutzt und auch die Zuschauer auf der Tribüne kamen hierbei noch auf ihre Kosten.

Beim Landesfinale im Mehrkampf am 2. Juli in Albstadt-Ebingen, gingen vier Turnerinnen der TSF an den Start. Nachdem die Durchgänge der Turnerinnen beim Gaufinale aufgrund von Unwettern nach dem Turnen abgebrochen worden waren und es so kein aussagefähiges Ergebnis gegeben hatte, war es umso spannender, wie sich die Mädchen in der Landeskonkurrenz schlagen würden.

In der C-Jugend (12 Jahre) stellten sich Laura Wrobel und Hanna Kleemayer der Konkurrenz. Für Laura, die erst seit 2015 zum Vereinsturnen gekommen ist, war es - neben dem Gaufinale in Korb, erst der zweite Wettkampf in ihrer turnerischen Laufbahn. Unter den 5o Teilnehmerinnen konnte Hanna den 31. Platz und Laura den 36. Platz belegen.

In der B-Jugend gingen Alena und Annika Welz an den Start.  Nach einem guten Start in der Leichtathletik, konnten die Zwillingsschwestern auch in der Halle mit ihren sauber geturnten Übungen überzeugen. Am Ende war für Annika ein hervorragender 4. Platz und für Alena ein sehr guter 7. Platz drin.

Ein herzliches Dankeschön an Eric Schmid von der Abteilung Leichtathletik, der die Mädchen wieder punktgenau auf den Wettkampf in den Disziplinen Weitwurf / Kugelstoßen, Weitsprung und Sprint fit gemacht hat.

Wettkampfdebut für Gschwender Turnzwerge

Am 30. Januar ging es für die „Turnzwerge“, die seit Frühjahr 2014 regelmäßig trainieren, zum ersten Gerätturnwettkampf auf Gauebene. Dies war ein aufregendes und spannendes Ereignis, schließlich hieß es zum ersten Mal, das Erlernte unter den Augen fremder Kampfrichter und im Vergleich mit anderen Vereinen vorzuturnen.

Bei den Allerjüngsten, der F-Jugend (Mädchen des Jahrgangs 2009), gingen für die Turn- und Sportfreunde Gschwend mit Alexa und Cora Kugler und Marie Kühnle drei Turnerinnen an den Start. Da es in der F-Jugend noch keinen „Meisterschaftskampf“ gibt, mussten sich die drei Mädchen bereits in diesem ersten Wettkampf der sehr starken Konkurrenz aus Schmiden, Backnang und Sonnenhof-Groß-Aspach stellen, die trotz höheren Trainingsaufwandes, ebenfalls im Rahmenwettkampf mitturnte. Erwartungsgemäß konnten diese Mädchen schon schwierigere und sehr sauber geturnte Übungen präsentieren und so verdient die Podestplätze und die Top Ten einnehmen. Marie, die aufgrund einer fieberhaften Erkältung die ganze Woche das Bett hüten musste, konnte sich zwar nicht in ihrer Bestform präsentieren, führte aber dennoch das Gschwender Team auf Rang 12, dicht gefolgt von Alexa (13) und Cora (14) an. Mit diesen Platzierungen in einem Teilnehmerfeld von 18 Mädchen konnten die F-Jugend-Zwerge zufrieden ihren ersten Wettkampftag abschließen.

Die E-Jugendturnerinnen hatten bereits die Wahl zwischen dem Meisterschaftswettkampf und dem Rahmenwettkampf für Einsteiger. Dennoch trafen die Gschwender Mädchen auch hier auf eine turnerisch und zahlenmäßig starke Konkurrenz. Bei den Achtjährigen gingen zusammen mit Jule Grau (Platz 16), Mia Brock (17), Cora Munz (18) und Leni Burkhardt (23), zweiundzwanzig weitere Turnerinnen an den Start; bei den Neunjährigen waren es insgesamt sogar 36 Turnerinnen. Hier vertraten Nelly Wolpert (Platz 22) und Leni Braun (29) das Gschwender Team. So konnten die Gschwender Mädchen auch hier jeweils ein Paar Turnerinnen hinter sich lassen und zeigten sich mit ihren erturnten Plätzen durchaus zufrieden.

Mit Blick auf die Mannschaftswettkämpfe im Herbst gilt es nun, noch mehr Sicherheit in den Basiselementen zu erlangen und die schwierigeren Übungen in Angriff zu nehmen, damit die Mädchen höhere Ausgangswerte erzielen können.

 

Hanna Kleemayer erturnt sich Silbermedaille in der C-Jugend

Nach einer Goldmedaille 2014 und der Bronzemedaille 2015, konnte sich Hanna dieses Jahr die Silbermedaille im Rahmenwettkampf der C-Jugend der 12jährigen Mädchen erturnen. Basis für diesen Erfolg waren die Tageshöchstnote am Barren gepaart mit der Tageshöchstwertung am Balken, bei der sie für ihre fehlerfrei vorgetragene Übung starke 15,3 Punkte herausturnen konnte. Da am Boden aber nicht alles nach Plan lief und Hanna am Sprung auf eine leichtere Sprungvariante als die Konkurrentin zurückgreifen musste, gab sie den zuvor erturnten Vorsprung und damit die Goldmedaille an Sophie Scholz aus Kirchberg ab.

 

B-Jugendturnerinnen leider nicht vertreten

Die bei den Mannschaftswettkämpfen im vergangenen Herbst so erfolgreichen Turnerinnen der B-Jugend, konnten die Gaueinzelmeisterschaften aufgrund einer Terminüberschneidung mit der Konfirmandenfreizeit dieses Jahr leider nicht bestreiten. Hier darf man gespannt sein, wie die Mädchen sich im Juni bei den Mehrkampfmeisterschaften platzieren werden.

 

 

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